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Plogging: Laufend Gutes tun

Hier eine Getränkedose im Gebüsch, dort eine Atemschutzmaske auf dem Waldweg. Bestimmt habt ihr euch auch schon über Müll entlang eurer Laufstrecke geärgert. Bei dem Schweden Erik Ahlström war es definitiv so. Genervt vom Unrat in Stockholms Parks begann er, mit einer Mülltüte durch die Anlagen zu joggen und dabei Abfall einzusammeln. Daraus entwickelte sich „Plogging“. Das Wort setzt sich aus Jogging und plocka upp zusammen. Das ist Schwedisch und bedeutet aufheben. Am Anfang wurden die joggenden Müllmänner und –frauen belächelt. Inzwischen ist daraus ein Trend geworden. Und es steht fest, dass auch der Körper davon profitiert, wenn der Lauf unterbrochen wird, um Abfall vom Boden aufzuheben. Manche Sportlerinnen und Sportler schwören auf den Intervalleffekt, den die Laufunterbrechung beim Müllsammeln hat. Ihr könnt das Bücken auch mit Kniebeugen und Dehnungen verbinden. Auf diese Weise werden beim Plogging unterschiedlichste Körperteile beansprucht, sodass ein effektiver Trainingsimpuls entsteht. Fazit: Wer ploggt tut sich und der Natur laufend Gutes!

Weitere Informationen auf www.barmer.de.

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